Warum Entspannung und schöpferische Kraft zusammenhängen

Warum Entspannung und schöpferische Kraft zusammenhängen

Entspannung – eine der wichtigsten Ressourcen für kreatives Handeln

Malen, Musizieren oder Schreiben – kreative Tätigkeiten zeugen nicht nur von Schöpfungsgeist. Sie wirken zudem beruhigend. Allerdings ist es nicht nur die Kreativität, die die Entspannung beeinflusst. Andersherum kann auch ein entspannter Geisteszustand den künstlerischen Ideenreichtum fördern. Fühlen wir uns dagegen stark gestresst, besteht das Risiko für kognitive und damit kreative Barrieren.

Dementsprechend gehört die körperliche und seelische Ausgeglichenheit zu den wichtigsten Ressourcen für ein kreatives Handeln.

Wahre Genialität beruht auf außergewöhnlicher Emotionalität. Das haben viele Künstler in der Vergangenheit bewiesen. Sei es Picasso mit seiner Exzentrik und seiner Arbeitswut. Oder Vincent van Gogh, der mit zahlreichen psychischen Krisen zu kämpfen hatte. Tatsächlich liegen Genie und Wahnsinn laut einer Untersuchung aus dem Jahr 2005 eng zusammen.

Vielleicht braucht es für wahrhaft meisterhafte Ergebnisse in der Kunst also ein gewisses emotionales Ungleichgewicht. Für die Kreativität an sich jedoch ist ein entspannter Zustand deutlich förderlicher. Das gilt sowohl für das Gemüt als auch für die Muskulatur.

Denn selbst geringfügige Schmerzen oder Spannungsgefühle können auf Dauer Stress verursachen, der die kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Abhilfe schaffen entspannungsfördernde Produkte. So kann etwa eine CBD-Creme die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und nähren, sodass sich selbst das Hautgefühl entspannt.

Wie sich Entspannung auf das Gehirn auswirkt

Die körperliche und viel mehr noch die mentale Entspannung ist eine wichtige Voraussetzung, um kreative und produktive Gedanken fassen zu können. Denn sie wirkt sich direkt auf die Aktivitäten im Gehirn und auf das Nervensystem aus.

Fühlen wir uns entspannt, sinkt im Blut der Spiegel des sogenannten Stresshormons Cortisol. Dadurch erhöht sich die Aktivität im präfrontalen Cortex, der für die komplexe Handlungsplanung verantwortlich ist. Zwar entstehen hier keine kreativen Einfälle. Sie werden jedoch bewertet und gesteuert.

Ebenso beeinflusst die Entspannung die Arbeit des Hippocampus. Dieser Teil des Gehirns spielt eine Schlüsselrolle in Sachen Vorstellungskraft. Indem er frühere Erfahrungen miteinander kombiniert, ermöglicht er erst das kreative Denken.

Wie Stress die Kreativität blockieren kann

Wenn Entspannung die kreativen Einfälle fließen lässt, liegt der Schluss nahe, dass Stress sie blockiert. Tatsächlich kann er das schöpferische Denken stark beeinträchtigen. Denn eine akute Stressreaktion beeinflusst direkt die kognitiven Fähigkeiten. Das gilt sowohl für das Denken und Handeln als auch für die Kreativität.

Stress versetzt das Gehirn in eine Art Überlebungsmodus. Dadurch konzentriert es sich ausschließlich auf die Aufgaben, die in der jeweiligen Situation als überlebenswichtig angesehen werden – im übertragenen Sinne.

Denn es handelt sich nicht zwingend um Tätigkeiten, die tatsächlich für das eigene Überleben entscheidend sind. Im Büro etwa kann es notwendig sein, ein Projekt bis zu einer festgelegten Deadline zu erledigen. Wichtig ist das zwar für das berufliche Vorankommen, nicht jedoch für die physische Existenz.

Folglich kann akuter Stress sogar leistungsfördernd sein. Dadurch allerdings blockiert er oft das schöpferische Denken. Dieses entsteht schließlich nicht aus starrer Konzentration. Stattdessen zeigen sich viele kreative Einfälle erst dann, wenn man die Gedanken schweifen lässt. Erst dann ergibt sich die Chance, unkonventionell zu denken und abstrakt Ideen zu finden.

Entspannung fördert Schöpfungskraft und Schöpfungskraft fördert Entspannung

Stress bedeutet für den Körper eine emotionale Herausforderung. Er blockiert einen Großteil der kognitiven Fähigkeiten und damit auch die Inspirationskraft. Um die Kreativität wieder fließen zu lassen, sind Momente der Entspannung ausschlaggebend. Lassen sie sich nicht von allein in den Alltag integrieren, können bewusste Pausen Abhilfe schaffen.

So sind Übungen wie eine Gedankenreise direkt dazu gedacht, den Gedanken freien Lauf zu lassen. Sie bieten die Möglichkeit, Erfahrungen zu abstrahieren, Ideen neu zusammenzusetzen und dadurch die kreative Schaffenskraft zu fördern.

Gibt man sich schließlich seiner Kreativität hin, entsteht ein angenehmer Nebeneffekt: Sie fördert wiederum die Entspannung, sodass eine Art Kreislauf entstehen kann.

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